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10. Mai 10

Das iPad macht einen guten Eindruck

Das Warten hat ein Ende. Endlich hielt ich ein iPad in den Händen.

Mein erster Eindruck:

Als erstes fiel mir das Gewicht auf. Allerdings finde ich dies nicht störend. Es ist ein angenehmes, robustes und massives Gefühl, ganz anders als es die spiegelähnliche Vorderseite vermuten lässt. Die Rückseite besteht aus schönem, elegantem Aluminium, mit dem üblichen Applezeichen. Nach mehrmaligem betrachten drücke ich auch schon den magischen Standby Button an der Oberseite. Das tiefe Schwarz verschwand und ein von iPhones und iPod Touch bekannter Entsperrungsbildschirm tauchte auf. Nachdem man das iPad entsperrt, gesellen sich die Standardapps zu dem Hintergrund hinzu. Und es ist schön. Ich war erstaunt, mit was für einer Bildschirmqualität sich das iPad präsentiert. Die Auflösung von 1024 x 768 Pixeln bei 132 ppi machen sich auf dem  9,7″ Multi Touch Widescreen Display deutlich bemerkbar und liefern ein wundervolles Bild. Die Apptables fliegen förmlich bei der kleinsten Fingerbewegung über den Bildschirm und das Öffnen von Apps geschieht ohne Verzögerung. Es ist ein tolles Gefühl. Die Tastatur ist der vom iPhone sehr ähnlich, jedoch deutlich größer.  Man kann fast so schnell wie an einem normalen Computer schreiben und so ist das Kommunizieren wie zum Beispiel durch Emails deutlich komfortabler.

Apps:

Ein sehr große Rolle spielt das Benutzen von Apps. Wie schon bekannt ist, können alle bisherigen aus dem iTunes Store  geladene Apps auf dem iPad verwendet werden. Das einzige Manko: Die Apps haben das standardmäßige iPhone Format. Der Funktion des Vergrößerns schreibe ich keiner besonders großen Rolle zu, da dann fast alle Apps verpixeln.

Viele Sender und Zeitungen haben ihr eigenes iPad App mit den aktuellsten Themen (Englisch). Unter diesen Anbietern sind zum Beispiel “USA Today” und “BBC”. Alle Apps für das iPad, die ich gesehen haben, wirken sehr übersichtlich. Andauerndes Scrollen wie beim iPhone ist nicht mehr nötig.

Apps wie zum Beispiel “Grillen” machen auch bei der Vergrößerung einen guten Eindruck.

Internet:

Es vergehen nur Augenblick und schon hat man eine Internetseite mit dem iPad geladen. Das Surfen macht deutlich mehr Spaß als mir einem iPod oder dem iPhone. Was mich beispielsweise am iPhone stört ist das Schreiben.

Emails schreiben und Surfen wird kein Spaß, wenn man (wie ich) bei jeder Ziffer erstmal genau schauen muss, was ich denn jetzt als nächstes drücken muss. Das ist auf dem iPad deutlich angenehmer geworden. Die virtuellen Tasten sind fast so groß wie normale Tasten. So macht das Surfen richtig Spaß!

Zwar unterstützt das iPad kein Flash und wird das wahrscheinlich auch standardmäßig nie machen, doch das stört eigentlich wenig. Ich bin eh kein Freund von Flash. Es wird allerdings meiner Meinung nach keine goldene Zukunft haben, da es bessere Alternativen gibt. Dies wird die Zukunft noch zeigen.

Kritik:

Das einzige, was mir noch zu einem revolutionären iPad fehlt ist die Multitasking Fähigkeit. Hoffentlich wird dies bald wie im iPhone OS 4.0 umgesetzt.

Ich hoffe, euch hat mein kleiner Einblick in die, meiner Meinung nach Großen Welt des iPads gefallen.

Ich denke das viel Potenzial in dem iPad steckt. Ob es hier ein genauso großer Verkaufsrenner wird wie in den USA, wir sich am 28.Mai zeigen, denn dann heißt es auch hier:  “Bahn frei für das iPad”.

Was haltet ihr von den iPad?

Postet eure Meinung und diskutiert im Forum.

Mit freundlichen Grüßen

Julius

weitere Bilder:

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